Check-In

Bei meinem Aufenthalt in Hamburg letzte Woche musste ich wieder etwas über mich ergehen lassen, dem ich sehr abgeneigt bin und äußerst kritisch gegenüberstehe. Eine Handlung, die sich seit dem 11. September weltweit auf den Flughäfen verschärft hat: Die Sicherheitskontrolle beim Check-In.

Was für eine Idee dahintersteckt sollte im Grunde jedem klar sein, doch für mich stellt sich immer die Frage, ob dieser Sicherheitswahn jene Aktionen, die am Flughafen ablaufen, rechtfertigt. Taschen werden durchleuchtet, Gürtel müssen ausgezogen werden und Getränke dürfen nicht mitgenommen werden. Dazu noch eine kurze Anekdote aus einem Flug im Sommer in Spanien, wo ich zufällig mit einer Flasche voll Wasser durch die Kontrollen kam. Kurz gesagt hat mir dies gezeigt, dass die Kontrollen nicht effektiv sind, da das Überwachungspersonal, wie in diesem Fall, ja bekanntlich auch Fehler begehen kann.

Außerdem wer kontrolliert die Kontrolleure? So weit ich weis, sind diese nicht besonders gut gebildet und werden auch nicht reich dabei, sodass keine Garantie für Korruptionslosigkeit vorhanden ist.

Natürlich bleibt zu hoffen, dass der 11. September ein einmaliges Ereignis bleiben wird, doch meiner Meinung nach sind die derzeitigen Zustände nicht tragbar.
Es besteht kein Zweifel, dass die Kontrollen in Zukunft noch schärfer sein werden, wie die USA bei der Einreise, als "gutes" Vorbild, bereits zeigt. Doch muss das sein?

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