Tödliche Zivilcourage

Zivilcourage ist wichtig und richtig. Doch wie der Fall aus München zeigt, wo ein 50- jähriger Manager, der sich bei einer räuberischen Erpressung dazwischen stellte, zu Tode geprügelt wurde, ist diese nicht immer ganz ungefährlich.
Teilweise wurde das Thema Zivilcourage von den Medien in dieser Woche ganz passabel aufbereitet (Interviews mit Experten, Verhaltensregeln), sodass das Thema nun etwas mehr an Bedeutung in der Gesellschaft findet und in den Hinterköpfen der Menschen verankert ist. Doch meiner Meinung nach könnte es noch um einiges mehr von der Politik forciert werden, sodass Broschüren wie diese in die breite Öffentlichkeit gelangen würden. Darin finden sich Tipps zum richtigen Verhalten in brenzligen Situationen.

"Eine wichtige Rolle in brenzligen Situationen spielen Verbündete. Um jemanden einzubeziehen, braucht es Gespür. Es zählen Dinge wie eine fremde Person auf Augenhöhe und in kurzen Sätzen anzusprechen. Auch laut schreien hilft, die Aufmerksamkeit aus sich zu ziehen - dies sind einige wichtige Grundregeln, um die Selbstgefährdung möglichst gering zu halten."


Da mit dem Thema Gewalt und Kriminalität auch immer über die Überwachung mittels Kameras diskutiert wird, kann ich nur noch einmal meine Meinung über diese Gefahr kundtun: http://neitschy.blogspot.com/2008/07/berwachungsstaat.html

Zu diesem Thema kann ich schließlich noch folgende Beiträge empfehlen:

Video einer Schlägerei in einem Bus in Paris: http://www.zwischenruf.at/?p=2792 - Wie hätten Sie sich verhalten?

Zivilcourage = Selbstmord (?) http://heulnicht.blogspot.com/2009/04/zivilcourage-selbstmord.html

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…
23. September 2009 20:32

also ich wüsste nicht, wie ich in dieser situation im bus reagiert hätte. ob man da dann wirklich den mut hat irgendetwas zu bezwecken, bezweifle ich. denke, dass die meisten leute schnell das weite suchen würden...

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