Soll das Recht auf den Besitz einer Waffe ein Menschenrecht werden, sprich das bestehende Waffenrecht liberalisiert werden? Auch wenn ich in vielen Themenbereichen für eine Liberalisierung eintrete, finde ich es in dieser Causa aus mehreren Gründen als absolut nicht zweckmäßig.
Zum einen werde ich die Begeisterung für Waffen, den Umgang mit diesen und den Glauben, damit irgendwelche Probleme zu lösen nie verstehen, obwohl viele Menschen immer noch von diesem Irrglauben ausgehen. Zum anderen halte ich es für einen Trugschluss, wenn man annimmt, dass Kriminelle abgeschreckt werden würden, sobald der Gegenüber, also das Opfer, bewaffnet sein würde. Dies würde eher eine Aufrüstungsspirale in Gang setzen, da in diesem Fall der Kriminelle eben zuerst schießen müsste, womit die Gewalt explizit zunehmen würde.
Allerdings würde eine Verschärfung des Waffenrechtes lediglich dazu führen, dass die Symptome bekämpft werden, da jeder, der das wirkliche Verlangen nach einer Waffe hat, diese auch am Schwarzmarkt kaufen würde. Dies würde sicherlich einen großen Zuwachs für den Waffenschwarzmarkt bedeuten und an der derzeitigen Situation nichts ändern. In einem solchen Szenario ist dann auch fraglich, inwieweit die Kontrolle der Waffenbesitzer noch möglich ist und ob man hierbei nicht von der Gefahr der Entstehung einer organisierten Kriminalität ausgehen muss.
Doch wie kann man dieses Problem, das wir offenbar in unsere Gesellschaft haben, soweit lösen, dass keine unschuldigen Menschenleben mehr auf dem Spiel stehen und z.B. künftige Amokläufe verhindert werden können?
Erstens muss alles dazu unternommen werden, dass sich die Bürger in Österreich sicherer fühlen, sodass bei manchen nicht das Verlangen entsteht, sich selbst verteidigen zu müssen. Dazu muss meiner Meinung nach die Exekutive aufgestockt werden(jedoch kein Polizeistaat!), um der Bevölkerung mehr Schutz zu bieten. Des Weiteren muss mehr Wert auf Bildung gesetzt werden und alles dafür getan werden, dass die Kluft zwischen Arm und Reich nicht noch weiter auseinander geht, sodass soziale Probleme, die wiederum zu Gewalt führen können, erst gar nicht entstehen.
Die fehlende Vielfalt in den Musikcharts
Eingestellt von Neitschy um 11:55
Ich möchte auf einen sehr interessanten Blogeintrag auf wissenbelastet.com hinweisen, der längst Bekanntes beim Thema „Pop- Charts“ untermauert.
So wird darin erläutert, wie gering die Vielfalt an Musiktiteln im Radiosender „Ö3“ in den Charts ist. Dieser Wert liegt nämlich im Jahr 2008 bei 424 Titeln in den Top75, obgleich ich einen viel höheren Wert erwartet hätte.
Für mich als bekennender Kommerzkritiker natürlich ein weiteres Indiz dafür, wie weit die Kommerzialisierung in der Musikindustrie bereits fortgeschritten ist, wobei nicht geleugnet werden darf, das ja grundsätzlich die Gesellschaft durch Konsum solcher Produkte für diese Entwicklung hauptverantwortlich ist.
Ebenso interessant ist die Seite sos-musikland.at, welche das Faktum behandelt, dass nur noch 16,4% der Musik, die in Österreich in den ORF-Radios(Ö3, FM4, Ö1...) gespielt wird, aus einer österreichischen Produktion stammt. Aus meiner Sicht sehr bedenklich, da dieser Wert kontinuierlich sinkt und somit für österreichische Künstler eine wichtige Plattform immer unbedeutender wird. Jedenfalls eine Unterstützung wert!
So wird darin erläutert, wie gering die Vielfalt an Musiktiteln im Radiosender „Ö3“ in den Charts ist. Dieser Wert liegt nämlich im Jahr 2008 bei 424 Titeln in den Top75, obgleich ich einen viel höheren Wert erwartet hätte.
Für mich als bekennender Kommerzkritiker natürlich ein weiteres Indiz dafür, wie weit die Kommerzialisierung in der Musikindustrie bereits fortgeschritten ist, wobei nicht geleugnet werden darf, das ja grundsätzlich die Gesellschaft durch Konsum solcher Produkte für diese Entwicklung hauptverantwortlich ist.
Ebenso interessant ist die Seite sos-musikland.at, welche das Faktum behandelt, dass nur noch 16,4% der Musik, die in Österreich in den ORF-Radios(Ö3, FM4, Ö1...) gespielt wird, aus einer österreichischen Produktion stammt. Aus meiner Sicht sehr bedenklich, da dieser Wert kontinuierlich sinkt und somit für österreichische Künstler eine wichtige Plattform immer unbedeutender wird. Jedenfalls eine Unterstützung wert!
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